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CMS - Open-Source-Software.

Wenn ein Blogprogramm nicht mehr ausreicht, ist der nächste Schritt die Installation eines Content-Management-Systems. Sehr beliebt ist die Open-Source-Software Joomla.

Der große Vorteil einer Blogsoftware wie WordPress besteht darin, dass sie sich intuitiv bedienen und einfach verwalten lässt. Doch für größere Diskussionssites, bei denen der Administrator mehr Einfluss auf Reihenfolge, Aussehen und Gliederung der Beiträge nehmen will, sind diese Programme ungeeignet. Die Alternative heißt in diesem Fall Content-Management-System, kurz CMS.

Ein empfehlenswertes Open-Source-Programm aus dieser Softwaregattung ist Joomla. Es ist leistungsfähig und doch vergleichsweise leicht erlernbar und unterscheidet sich darin wohltuend von den kommerziellen Profisystemen. Bevor Sie Joomla installieren und ausprobieren, sollten Sie allerdings auch über die wichtigsten Vor- und Nachteile der Software Bescheid wissen. Zunächst die Vorteile: Joomla kostet als Open-Source-Programm keine Lizenzgebühr und ist auf nahezu allen Webservern einsetzbar, da es auf PHP und MySQL basiert. Es ist sehr einfach zu installieren,

flexibel und erfordert nur eine verhältnismäßig kurze Einarbeitungszeit. Jeder veröffentlichte Beitrag auf Ihrer Website last sich als E-Mail verschicken und als PDFDatei speichern. Zudem ist jederzeit eine spezielle Druckversion verfügbar. Joomla wird von einer weltweit verstreuten, sehr lebendigen Community unterstützt, die  zahlreiche Templates (Layoutvorlagen) und Erweiterungen wie Bildergalerien, Foren und Shops für das Programm geschrieben hat.

Aber Joomla hat auch Nachteile: So ist das Backend zum Verwalten der Inhalte lediglich auf Englisch verfügbar. Zudem kann die Software keine barrierefreien Webseiten erzeugen, da das Layouten mit.

Tabellen sehr tief im System verwurzelt ist. Erst ab der Version 1.5, an der bereits fleißig gearbeitet wird, soll das ohne entsprechende Patches möglich sein. Die Grenzen des Systems seien ebenfalls kurz erwähnt: Für mehrsprachige Websites ist Joomla gegenwärtig genauso wenig geeignet wie für die zentrale Verwaltung von Sites, die auf verschiedenen Domänen liegen. Zudem gibt es kein Versions-

Management, um bei Problemen schnell zur letzten funktionierenden Fassung zurückzukehren.

Um zu sehen, was mit Joomla alles möglich ist, sehen Sie sich am besten zunächst ein paar Sites an, die die Software verwenden. Schöne Beispiele sind etwa